Ist es nicht die Psychoanalyse, du Dummkopf?

Dra. Laura Orsi
 

Die Psychoanalyse ist wesentlich, aber wie? Aktuell muss sie es im Internet und unmittelbar in der Gesellschaft sein, muss die Komfortzone des Beratungszimmers und der Theorie verlassen.

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Wir müssen uns etwas vorstellen, das sich von dem, was da ist, unterscheidet,
um begehren zu können, und wir müssen etwas begehren, das sich von dem,
was da ist, unterscheidet, um die Vorstellungskraft zu befreien.

Cornelius Castoriadis 
 
Ist es nicht die Psychoanalyse, du Dummkopf? Diese Frage ist abgeleitet von dem berühmten Satz von James Carville, der Bill Clinton in dem erfolgreichen Wahlkampf beriet, der ihn zum Präsidenten machte: „Es ist die Wirtschaft, du Dummkopf!“ [„It’s the economy, stupid!“] Der Slogan wurde sehr populär und war im politischen Diskurs jahrelang ein Trendthema, so sehr, dass seine Struktur auch in anderen Zusammenhängen verwendet wurde, um auf Schlüsselfaktoren hinzuweisen.

Mit diesem Satz lade ich Sie dazu ein, mit mir zu überlegen, in welchen verschiedenen Formen sich auf Basis der Psychoanalyse als Instrument des Denkens Theorien formulieren lassen. Ich lade Sie ein, mit mir über die Auswirkungen sozialer Probleme im kulturellen Leben auf Ebene des Individuums, von Gruppen und der Gemeinschaft nachzudenken. 

Wir wollen berücksichtigen, dass, während die Vermittlung der Psychoanalyse eine Tradition darstellt, die Verbreitung des psychoanalytischen Wissens stets Widerstand hervorruft. Dies ist verständlich, zwingt die Psychoanalyse doch dazu, die Komfortzone zu verlassen: die Intimität des Behandlungszimmers oder die Sicherheit, auf Basis der Theorie zu sprechen. 

Die Asociación Psicoanalítica Argentina schuf im Jahr 2007 das Departamento de Psicoanálisis y Sociedad [Abteilung für Psychoanalyse und Gesellschaft] mit dem Ziel, die Mitglieder der Institution für Teilnahme und Austausch am „Gesellschaftlichen“ zu gewinnen. Die Abteilung wurde zu einem expandierenden Raum, zum Symbol einer gemeinschaftlichen Arbeit mit Kollegen während vieler Jahre, in Workshops oder in Arbeitsgruppen, bei Aktionstagen an Schulen und in unterschiedlichen Kontexten – und auch an Schnittstellen zur Psychiatrie. Dieses Jahr wurde unser erstes Buch veröffentlicht: „Psicoanálisis y Sociedad, Teorías y Prácticas“ [„Psychoanalyse und Gesellschaft. Theorie und Praxis“] (Moise & Orsi et al., 2007).

Im Jahr 2017 entstand „Una API para todos“ [„Eine IPV für alle“]: Die Internationale Psychoanalytische Vereinigung setzte einen Fokus auf die Psychoanalyse, die zu den Menschen kommt, in Übereinstimmung mit unserer Herangehensweise. Diese Ideen wurden in unserem neuen Buch „Psicoanálisis y Sociedad, Nuevos Paradigmas en Lo Social“ [„Psychoanalyse und Gesellschaft, neue soziale Paradigmen“] geschildert. Heute ergänzen wir die Veröffentlichung auf Papier durch eine digitale Ausgabe (Orsi, 2017).

Ich meinerseits arbeite seit Jahren an der Stärkung der Rolle, die der Psychoanalytiker in den Medien der Massenkommunikation spielt, in der Presse und in sozialen Netzwerken, in Blogs, auf Webseiten, auf Facebook, Instagram usw. 

Ab und zu prüfe ich die Wirkung, die eine Beteiligung hier in der Institution, in der Kultur und in der Gesellschaft, in der der Psychoanalytiker interagiert, haben könnte, wobei ich immer darauf achte, die Öffentlichkeit zu erreichen, ohne dabei die Theorie zu banalisieren. Besagte Wirkung verstärkt sich heute im analytischen Rahmen des Patientenkontakts, was dem intensiven Einsatz der Technologie als Folge der Pandemie geschuldet ist. Es werden Themen angesprochen wie etwa die Modalitäten der Verbreitung psychischer Gesundheit mittels Kurztexten, Hinweisen, Interviews, Artikeln, Kolumnen und Blogs. Es ist der „Domino-Effekt“ der Verbreitung: Übertragungen und Gegenübertragungen mit den Journalisten, mit den Medien, auch bei den Patienten, wenn ihr Analytiker an der Kommunikation in Massenmedien teilnimmt. 

Die digitale Welt hat Einfluss auf unsere Art und Weise, miteinander in Beziehung zu treten, zu leben, zu entdecken, Kontakt aufzunehmen, zu lernen, zu lieben und zu arbeiten. Soziale Verbindungen, früher den Einschränkungen des physischen Umfelds unterworfen, können heute mit starker Dominanz von Bildern geknüpft werden, die auch an die Stelle von Worten treten.

Diese virtuellen Räume können sich zu einem fruchtbaren Ort für das Studium, die Konstruktion und die Verbreitung des Wissens und der Interaktion mit unseren Patienten verwandeln. Wir müssen sehr genau über die Art und Weise nachdenken, in der wir heute Intimität denken, die Veränderungen in der Klinik, die sich aus dem Wandel der Zeiten und zugleich aus dem Fortschritt der psychoanalytischen Theorie und Technik ergeben, welche sogar den Fokus der psychoanalytischen Behandlungen verändern.

In Zeiten der Pandemie und des Vorherrschens von zoom gehört das Bild eines Analytikers, der nicht berührt ist von seinem Kontext, der Vergangenheit an. Welche Logiken erlegen uns diese neuen Modalitäten auf? Wie beeinflussen diese Veränderungen die psychoanalytische Technik, den Geist, das Denken, die Affekte und unsere Behandlungszimmer? Wie die neuen Werkzeuge nutzen, um zu kommunizieren und die Psychoanalyse zu verbreiten, ohne sie abzuschwächen?

Die Psychoanalyse hat auf diesem Gebiet viel zu sagen, und es gibt zahlreiche Arbeiten, die zu diesem Thema veröffentlicht werden. 

Transdisziplinarität ist unerlässlich, will man über diese Fragen reflektieren, und weiter unten werde ich als Beispiel dafür die Arbeit mit einer Balint-Gruppe erwähnen.

Entscheidend ist, dass wir uns für etwas öffnen, das in Veränderung begriffen ist, ohne unsere Essenz zu verlieren. Die digitalen Medien nicht zu berücksichtigen oder sie mit Ausdrucksweisen und Taktungen zu verwenden, die der vor-digitalen Zeit eigen waren, heißt Gelegenheiten zu verlieren, die Psychoanalyse an jene heranzubringen, die sie betrifft.

Digitale Klüfte

Es ist bekannt, dass Frauen aufgrund der digitalen Kluft in technologischer Gestaltung und Produktion und in der Leitung von Unternehmen aus diesem Bereich unterrepräsentiert, ja beinah völlig abwesend sind. 

Bei der Produktion von Information ist es wichtig zu berücksichtigen, in wie geringem Ausmaß Frauen an den Redaktionen von Medien und an den Entscheidungsfunktionen in Herausgeberschaft sowie Gesellschaft insgesamt teilhaben.

Die digitale Kluft intensiviert soziale Unterschiede und schädigt jene, die von den zuvor erwähnten Teilhaben ausgeschlossen sind. Sie verschärft soziale Ungleichheiten von Rasse, Klasse und Geschlecht. In der Versammlung der Women20 wurde auf das Gender Forum der G20 angespielt und es wurden die Schwierigkeiten angeprangert, Zugang zu einem strategischen Gebrauch der Technologie zu erlangen.

Umgang mit Gewalt und Frauenmorden in Medien und sozialen Netzwerken
Feministische Studien thematisieren seit Jahrzehnten die Rolle der Massenkommunikationsmedien in der Produktion und Reproduktion von Geschlechtsstereotypen und Gender-Gewalt. Die Kommunikationsmedien haben in diesen Konstruktionen eine äußerst bedeutsame Rolle, beispielsweise wenn sie die Inhalte, die Ausdrucksweisen und die Narrative verzerren, die sie für den Konsum der Hörer- und Leserschaft verwenden.

Gewalt gegen Frauen, besonders in ihrer schwersten Form, dem Frauenmord, ist eine Reaktion auf vielfältige Faktoren. Dazu gehören gesellschaftliche Konstruktionen und die symbolische Gewalt in Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Bedeutung der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht. Die wachsende Zahl von Frauenmorden und die Gender-Gewalt gewannen in den letzten Jahrzehnten größere Aufmerksamkeit in der Gesellschaft und in den Medien und diese Aufmerksamkeit nimmt ständig zu. Dennoch nimmt die Zahl der Fälle nicht ab, sondern nimmt sogar in alarmierender Weise zu (Orsi, 2019).

Viele Frauen organisierten sich über die sozialen Netzwerke, nur um über Gender-Gewalt zu sprechen. Später ging der virtuelle Austausch über die Netzwerke und die Medien hinaus und nahm die Form einer Demonstration auf der Straße an: Der Marsch #niunamenos [ni una menos = nicht eine weniger] vom 3. Juni 2015 in Buenos Aires, Argentinien, wurde an anderen Orten Lateinamerikas und auch in Europa wiederholt: als „MeToo“-, „Time´s up“- und „Balance ton porc“-Kampagnen, die die Wichtigkeit der öffentlichen Anklage belegten.

In Zeiten von Quarantäne und Pandemie nehmen Gewalttaten und Frauenmorde aufgrund des engen Zusammenlebens von Frauen und Kindern mit dem Aggressor laut einer Information der UNICEF stark zu, einer Organisation, die in dieser traumatisierenden Periode Kampagnen zur Vorbeugung und Sensibilisierung entwickelt.
Jedes Mal sind die Verbrechen gewalttätiger und obwohl die Frauen viele Gewalttaten zur Anzeige bringen, endet die Spirale in einem Mord. Frauenmorde im Kontext der Familie oder enger Beziehungen scheinen die logische Folge von Gewalt zu sein, der die Frau zuvor seitens ihres Partners oder Ex-Partners ausgesetzt war, das heißt, es handelt sich nicht um isolierte gewaltsame Zwischenfälle. Dies unterstreicht in Zusammenhang mit dem Schutz von Frauen und der Verhinderung von Frauenmorden die Rolle, die politischen Strategien zukommt, welche die Aufmerksamkeit auf Gender-Gewalt in Paarbeziehungen lenken.

 Es scheint, dass wirksameres Vorgehen nötig ist. Es gibt eine Phasenverschiebung zwischen dem Tun und dem, was in den Gesetzen steht. Es gibt Versäumnisse bei den Präventionskampagnen. Es ist interessant, die Verbindungen zwischen Morden an Frauen, weil sie Frauen sind, und deren Behandlung in den Medien zu analysieren, ganz besonders in den Ländern Lateinamerikas.

Verschiedene Fernseh-Kulturen können unterschiedliche Narrative anbieten und unterschiedliche Sichtweisen der Gesellschaft vorschlagen. So variiert die Art des Narrativs der Meldungen je nach Land und Kultur. Sie pflegt in Lateinamerika eher von Sensationslust bestimmt zu sein. In gleicher Weise gilt das für die Informations-Pandemie oder „Infodemie“: Laut Erklärung der WHO waren der Ausbruch von Covid-19 und die Reaktion darauf von einer massiven Infodemie begleitet.

Diese Umstände machen es weiterhin notwendig, die Verbindung zwischen Frauenmorden, die als isoliert und individuell dargestellt werden, und häuslicher Gewalt als breiteres gesellschaftliches Problem kritisch zu diskutieren. 

Kann die Kommunikation einen Nachahmungseffekt erzeugen, wie er in verschiedenen Berichten postuliert wird? Der Nachahmungseffekt erlaubt es, im Vergleich von Tagen, an denen in den Fernsehmeldungen von Frauenmorden berichtet wurde, und Tagen, an denen dies nicht der Fall war, einen gewissen Effekt von Imitation, Identifikation und Wiederholungszwang zu erkennen, woraus sich die Schlussfolgerung ableitet, dass der Umstand, dass im Fernsehen über einen Frauenmord im Kontext einer engen Beziehung berichtet wird, für eine Frau die Wahrscheinlichkeit eines solchen Todes erhöht.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Aufgabe der Psychoanalyse in der sozialen Gemeinschaft in unterschiedlicher Weise aufzuzeigen: Vorbeugen und Halten.

Die Psychoanalyse: ein Instrument der Vorbeugung
Um ein Beispiel zu geben, werde ich das Instrument schildern, das ich auf Bitten der Nationalen Direktion für Mediation benutzte, um mit Mediatorinnen und Mediatoren in strafrechtlichen Angelegenheiten zu arbeiten, als eine Möglichkeit, deren zunehmende Erschöpfung und Burnout in diesem beruflichen Umfeld vorzubeugen. Ich beschloss, mit dem Instrument der Balint-Gruppe zu arbeiten, weil dieses aus einer Reflexions-Gruppe besteht, welche für ihre Mitglieder eine Unterstützungswirkung besitzt; die Gruppe erfüllt eine Vorbeugungsfunktion hinsichtlich der Entscheidungen der Organisation und hinsichtlich der Gesundheit ihrer Mitglieder sowie in der rechtzeitigen Wahrnehmung möglicher kritischer Situationen. Dieses Instrument hilft uns dabei, gemeinsam mit den Mediatorinnen und Mediatoren die Konfliktlage anzusprechen, die ihrer beruflichen Aufgabe eigen ist. Eine Aufgabe, die bei ihnen Ängste, Erschöpfung, Überlastung, Lähmung und psychosomatische Symptome erzeugt.

 Auf diese Weise wird in der Gruppe eine Form des Zuhörens und der Interaktion gefördert, die dabei hilft, Problemlagen zu lösen, auszuarbeiten und zu entlasten, die auftauchen, wenn eine Überwindung auf individueller Ebene nicht gelingt, indem der Rahmen verändert wird, in welchem diese Probleme angesprochen werden, und wenn nötig auch das berufliches Umfeld verändert wird.

Ferner wählte ich dieses Instrument, weil die Situation der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krise, die Arbeitsbedingungen, die Arbeitslosigkeit, die Unvorhersehbarkeit der beruflichen Situation auf subjektiver Ebene Auswirkungen haben und Quelle körperlichen und seelischen Leidens sind. Dies vertieft sich noch, wenn das Team im Umfeld der Strafgerichtsbarkeit tätig ist. Die Gefahren, Hindernisse, Frustrationen, die Machtlosigkeit und weitere Schwierigkeiten zu bearbeiten, denen die Mediatorinnen und Mediatoren bei ihrer täglichen Arbeit begegnen, sowie auch hervorzuheben, welchen Gewinn sie von einer Umsetzung des Lösungsvorschlags hätten, war für das Team sehr wichtig. Andererseits war es auch sehr wichtig, sich bewusst zu werden, wie notwendig die Einhaltung einer hilfreichen und konstanten Distanz ist, die ihnen so weit wie möglich dazu dienen soll, den Körper nicht in schädlicher Weise zum Einsatz zu bringen und sich eventuell einzukapseln oder eine andere, ähnliche Situation zu erleiden, die sie an der Erfüllung ihrer Aufgabe behindert. Gleichzeitig ist es wichtig, die Aufgabe beständig zu naturalisieren, um sie tragen zu können, in Anbetracht der Tatsache, dass sie sich bei bedeutsamen Merkmalen adäquat entwickelt (Orsi, 2018).

Es war äußerst notwendig, auch eine vertrauensvolle Verbindung mit dem Ziel herzustellen, eventuelle ungünstige Umstände zu überwinden. 

Über die Schwierigkeiten sprechen zu können, die bei den Einrichtungen der Strafgerichtsbarkeit, bei der Re-Integration und der sozialen Neuanpassung auftreten, machte es ihnen leichter, das Material sichtbar zu machen und zu bearbeiten, das sich ständig neu ergab.

Dank des guten Ergebnisses dieser Erfahrung mit jährlichen Evaluationen während einer Periode von mehr als vier Jahren wurde ich aufgefordert, an „Cuidar a los que cuidan en tiempos de Covid-19“ [„Pflege für jene, die in Zeiten von Covid-19 pflegen“] teilzunehmen, eine Gruppenarbeitserfahrung der APA, bei der es darum ging, das Personal im Gesundheitswesen während der Pandemie in einer prestigereichen Pflegeeinrichtung im Bereich der Geriatrie und der Rehabilitation zu stützen:

Diese Erfahrungen brachten mich schließlich dazu, gemeinsam mit Charlotte Brunch folgendes zu überlegen: „Die sexuelle Gewalt, die Rassengewalt, die Gender-Gewalt und andere Formen der kulturellen Diskriminierung lassen sich nicht ausmerzen, ohne die Kultur zu verändern“ (Plascencia Pacheco, 2017).

Literatur
Brunch, ​C. (2017). Plascencia Pacheco N. Proyecto de Ley girado a la Comisión de Igualdad de Género de la Cámara de Diputados de Méjico. Gaceta de la Comisión Permanente del Senado, 6 Agosto 2017. https://www.senado.gob.mx/64/gaceta_comision_permanente/documento/74534
Gill, I. (2014). Es la política, estúpido. El Mundo, 7 June 2014. https://www.elmundo.es/opinion/2014/07/06/53b7db0b22601d7c028b4574.html
Castoriadis, C. ‘Psicoanálisis, proyecto y elucidación’. https://es.scribd.com/document/427268297/El-Estado-Del-Sujeto-Hoy      
Moise C & Orsi, L. et. al (2007). Psicoanalisis y Sociedad. Teorias y Practicas. Buenos Aires:  Ediciones Continente.
Orsi, L. (2017). Presentación en ‘Psicoanálisis y Sociedad Nuevos Paradigmas en Lo Social’. Buenos Aires: Editorial Dunken. 
Orsi, L. (2019). Psychoanalysis, Law, and Society. London: Routledge.
Orsi, L. (2018). Un dispositivo útil para prevenir el desgaste Burnout en los profesionales que realizan mediación en ámbitos penitenciarios. En Congreso Mundial de Mediación y Cultura de la Paz. Bs As.

Aus dem argentinischen Spanisch übersetzt von Susanne Buchner-Sabathy
 

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