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 Ausgabe 15Sprache und unbewusste Prozesse

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Bild: Antiker phönizischer Text auf Papyrus

 

Einleitung 
1. November 2021

In der 15. Ausgabe untersucht Psychoanalysis.today die Verbindungen zwischen Sprache und Unbewusstem. Das Sprechen erlaubt es dem Menschen, seinem Denken Ausdruck zu verleihen und mittels eines Systems konventioneller Zeichen, das in seiner Gesamtheit eine Sprache darstellt, zu kommunizieren: in Muttersprache und Fremdsprachen, was ganz unmittelbar durch das Format dieser in fünf verschiedenen Sprachen veröffentlichten psychoanalytischen Zeitschrift thematisiert wird. Mehr

 

Dr. med., Dipl. Psych. Valérie Bouville
Welche Sprache?
In diesem Artikel werden Einflüsse des Unbewussten auf die Bevorzugung oder die Ablehnung einer Sprache anhand psychoanalytischer Behandlungen untersucht und illustriert.
Um die Lust an der Zerstörung des Sündenbocks zu rechtfertigen, imaginieren wir gegen uns, gegen unsere Angehörigen und gegen unsere Nation gerichtete Gewaltszenen.
Analytiker_innen arbeiten an der Schnittstelle zweier sprachlicher Regime – einem semiologischen einerseits und einem perlokutiven andererseits, die Zugang zum dunkelsten Teil der Seele gewähren.
Wie sprechen unsere Patient_innen zu uns? Hinter den in die Sprache eingeschobenen Interpunktionszeichen verbirgt sich möglicherweise eine Geschichte, die der Patient uns zu erzählen versucht.
Die Metapher vom Fischen zeigt: Wir können je nach emotionalen Motiven „nahe oder ferne Worte“ aus dem Unbewussten fischen oder merken, dass die Angelleine infolge einer Traumatisierung gerissen ist.
Psic. Eliana Rache
Jenseits der Wortsprache
In Analysesitzungen tritt eine Vielzahl von Sprachen zutage; sie alle wollen erfasst werden, Bedeutung erlangen, Teil einer nicht geschehenen Geschichte eines Seins werden, das nie ins Sein gelangte.
Ist die Sprache der Mutter die Muttersprache? Was geschieht, wenn wir unser Erleben in einer anderen Sprache ausdrücken? Die Sprache des Unbewussten ist immer eine andere Sprache.
Dott.ssa. Cinzia Lucantoni
Dott.ssa. Paola Catarci
Sprache, Unbewusstes, Schreiben
Der Aufsatz befasst sich mit den integralen Faktoren, die das psychoanalytische Schreiben bestimmen. Die paradoxe Verbindung zwischen psychoanalytischem Schreiben und dem Unbewussten wird untersucht.
 
 Videos
 
Was ist Psychoanalysis.today?

Die Redakteure von Psychoanalysis.today teilen ihre Gedanken darüber mit, was diese internationale psychoanalytische Zeitschrift für sie bedeutet.
Sitzung im September 2021: Diskussion mit der Argentinischen Psychoanalytischen Vereinigung über die Psychoanalysis.today Ausgabe 14: Rassismus, Kaste, Klasse, Glaube

Dieses Video zeigt in zusammengefasster Form die gemeinsame wissenschaftliche Aktivität der Argentinischen Psychoanalytischen Vereinigung (APA) und der Zeitschrift Psychoanalysis.today am Dienstag, den 31. August 2021 zur Präsentation der Ausgabe Nr. 14 der Zeitschrift Psychoanalysis.today: "Rassismus, Kaste, Klasse, Glaube TeilnehmerInnen: Eugenia Salas, Cristina Rosas de Salas, Marina Kon Bilenky, Mirta Noemí Cohen und Liliana Pedron. Enthält einen Link zu einem Video über Rassismus zwischen Marina Kon Bilenky und Wania Coelho Ferreira Cidade. [Nur auf Spanisch]
Ausgabe 15: Sprache und unbewusste Prozesse

Laurent Danon-Boileau ist emeritierter Professor an der Universität Paris René Descartes und ehemaliger Forscher am CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique). Er ist spezialisiert auf den Spracherwerb und die Sprachpathologie bei Kindern. Er ist Lehranalytiker der Pariser Psychoanalytischen Gesellschaft und hat drei Romane veröffentlicht. Hier spricht er mit Chantal Duchêne-González, Koordinierende Redakteurin von Psychoanalysis.today, über seine Beobachtungen zur komplexen Rolle der Sprache in der Psychoanalyse, insbesondere im Hinblick auf die Behandlung autistischer Kinder.
 
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