Ausgabe Neun: „Suchtstörungen“

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Einleitung 
Marina Kon Bilenky, 13 Dezember 2019 

Die aktuelle Ausgabe unseres e-journals Psychoanalysis.Today  widmet sich schwerpunktmäßig einem breiten Spektrum von Suchtstörungen, wobei das Thema aus der Perspektive unterschiedlicher psychoanalytischer Erfahrungen und den sich daraus ergebenden Überlegungen und Fragestellungen erörtert wird. Mehr
Gewichtsverlust nach einer operativen Maßnahme zur Gewichtsregulation wird häufig durch das anschließende Auftreten weiterer Suchtverhalten erschwert.
Sucht ist eine Form mangelnder Nachhaltigkeit, die auf unzureichende Konstruktion einer horizontalen, wechselseitigen Abhängigkeit hindeutet und das Paradoxon der Abhängigkeitssituation enthüllt.
Das Wort "addiction" (frz. = Sucht, Abhängigkeit) scheint durchaus Charme zu besitzen.
Der Text beschreibt den Spannungspunkt in einem Körper, der durch seine Zeichen, welche sich zu einem narrativen oder auch zu einem süchtigen Ablauf fügen können, Bedeutungen enthüllt und verhüllt.
Häufig büßen Patienten durch den süchtigen Konsum von Drogen die Fähigkeit ein, Beziehungen herzustellen. Die Behandlung solcher Patienten erscheint uns oft wie eine Sisyphusarbeit.
Anorexia nervosa kann als Suchterkrankung aufgefasst werden, die eine intensive emotionale Wirkung auf die soziale Umgebung des betreffenden Patienten sowie auf die analytische Beziehung ausübt.
Ps. C. Naly Durand
Eine Theorie der Süchte
Die Autorin entwickelt eine Perspektive, in der davon ausgegangen wird, dass das Subjekt nicht süchtig nach einer bestimmten Substanz ist. Dagegen untersucht sie die Organisation, die der Suchtorienti
Ms. Nilofer Kaul
Psychische Verwerfungen
Anhand von Flauberts Madame Bovary unternimmt die Autorin den Versuch, eine süchtig machende Objektwelt und deren Manifestation in unstillbarem Hunger nach proto-ästhetischen Objekten zu untersuchen.
 
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Psychoanalytische Überlegungen 

Psychoanalysis.Today befasst sich mit den unterschiedlichsten Bereichen menschlicher Erfahrungen wie beispielsweise Politik, Gesellschaft, Kultur, zwischenmenschliche Beziehungen, Umwelt, innerpsychische Welt, intime Erfahrungen usw. Wir denken, daß Psychoanalytiker zur Diskussion aktueller Probleme einiges beitragen können.  

Wir möchten Sie dazu einladen, einen Beitrag zur Diskussion aktueller Themen zu leisten. Sie können eines von mehreren Formaten wählen: Texte (bis zu 1000 Worte), Filme (bis zu 10 Minuten), Bilder, Cartoons oder Interviews, welche sich jeweils mit einem der Themen beschäftigen sollten, das Sie interessiert. Wir wünschen uns Beiträge, die psychoanalytische Theorie und/oder klinische Arbeit und klinische Erfahrungen mit berücksichtigen. Es ist wichtig zu erwähnen, dass der Autor die volle Verantwortung für den Inhalt seines Beitrages trägt. Hierzu gehört auch die ethische Verantwortung hinsichtlich der Verschlüsselung von klinischem Material.

Bitte reichen Sie ihren Beitrag direkt auf der Internetseite ein oder schicken Sie ihn an die folgende Adresse: info@psychoanalysis.today 

Die Beiträge werden einem Review Verfahren unterzogen, und zwar hinsichtlich Inhalt, Klarheit und Kreativität. Die Herausgeber entscheiden über die Veröffentlichung der Beiträge.

Bitte fühlen Sie sich eingeladen, Ihre Ideen, Erfahrungen und Interessen mit uns zu teilen.

Dr. Daniel Alfredo Biebel
Psic. Marina Kon Bilenky
Dipl. Psych. Ursula Burkert
Mme Chantal Duchêne-González
Dr. Helen Fronshtein
Dr. Adrienne E. Harris, Koordinator
Lic. Liliana Pedrón Martín, Koordinator
Ms. Gouri Salvi

 
 
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